C 64
Tabellen

Befehlsübersicht - Zusammenfassung

Kennen Sie die Programme Hypra-Ass, Reassembler und SMON? Wenn ja, dann wird Ihnen die Befehlsübersicht bei der Arbeit mit diesen Programmen sehr hilfreich sein.

Selbst für den eingefleischten Profi ist es fast unmöglich alle Befehle von Hypra-Ass, Reassembler und SMON zujeder Zeit parat zu haben. Um aber diese Programme optimal zu nutzen, ist die Kenntnis aller Befehle und deren Wirkungsweise sehr wichtig. Die nun folgende Befehlsübersicht soll Ihnen das ewige Nachschlagen ersparen. Natürlich kann es sich bei einer Übersicht nicht um eine ausführliche Anleitung handeln. Bei Verständnisschwierigkeiten finden Sie nähere Informationen an den entsprechenden Stellen in den Artikeln.

(ak)

Quickreferenz Reassembler

P adresse Einsprungspunkt durch Label markieren.
T adresse, adresse Tabelle definieren.
E (byte) Startet den Reassembler. Die einzelnen Bits des Bytes haben folgende Bedeutung:
Bit 0 gesetzt Alle Zeropage-Adressen durch ein Label mit drei Buchstaben markieren.
Bit 1 gesetzt Nach RTS, RTI, BRK, JMP Kommentarzeile einfügen.
Bit 2 gesetzt Bei unmittelbarer Adressierung ASCII-Zeichen ausgeben.
Bit 3 gesetzt Zwischen jede zweite Tabellenzeile Kommentarzeile einfügen.
Bit 4 gesetzt Der ASCII-Ausdruck wird bei Tabellen unterdrückt.
Bit 5 gesetzt Externe- und Tabellenlabel kennzeichnen.
Bit 6 gesetzt Nach Tabellen suchen.
Bit 7 gesetzt Speicherbereiche unter dem RAM reassemblieren.
Quickreferenz Reassembler

Quickreferenz Hypra-Ass

Editorbefehle von Hypra-Ass

/A 100, 10 Automatische Zeilennumerierung. (Startzeile, Schrittweite)
/O RENEW eines Quelltextes.
/D 100-200 Löschen von Zeilen und Zeilenbereichen.
/E 100-200 Listen von Zeilen und Zeilenbereichen.
TO,13;T1,24;T2,0;T3,10 Setzen von Tabulatoren.
T0 = Tabulator für Assemblerbefehle.
T1 = Tabulator für den Kommentar.
T2 = Anzahl Blanks am Anfang einer Ausgabezeile.
T3 = Tabulator für Symboltabelle.
/X Verlassen des Assemblers.
/P1,100,200 Setzen eines Arbeitsbereichs (Page).
/ziffer (n) Formatiertes Listen der Page.
/N1,100,10 Neu durchnumerieren einer Page mit Startnummer und Schrittweite.
/F1,"string" Suchen einer Zeichenkette in einer Page.
/R1,"string1","string2" String 2 wird innerhalb einer Page durch String 1 ersetzt.
/U 9000 Setzen des Quelltextstartes.
/B Anzeige der aktuellen Speicherkonfiguration.
/S"name";/L"name";/V"name";/M"name" Kurzform der Befehle SAVE, LOAD, VERIFY, MERGE.
/G9 Geräteadresse des Floppy-Laufwerks auf 9 umstellen.
/I Lesen des Inhaltsverzeichnisses.
/K Lesen des Fehlerkanals.
/@ Übermittlung von Diskettenbefehlen.
/CHO Setzen der Hintergrundfarbe.
/CRO Setzen der Rahmenfarbe.
/! Ausgabe der Symboltabelle (unsortiert).
/!! Ausgabe der Symboltabelle (sortiert).
Pseudo-Opcodes von Hypra-Ass
.BA adresse Definiert Startadresse des Maschinenprogramms.
.EQ label = wert Weist einem Label einen Wert zu.
.GL label = wert Weist einem globalen Label einen Wert zu.
.BY 1,2,"a" Einfügen von Byte-Werten in den Quelltext.
.WO 1234,label Einfügen von Adressen in den Quelltext.
.TX "text" Einfügen von Textblöcken in den Quelltext.
.AP "file" Verketten von Quelltexten.
.OB "file,p,w" Senden des Objektcodes zur Floppy.
.EN Schließen des Objektfiles.
.ON ausdruck,sprung Bedingter Sprung, wenn Ausdruck wahr.
.GO sprung Unbedingter Sprung.
.IF ausdruck Fortführung der Assemblierung bei .EL, falls Ausdruck falsch. Ansonsten hinter .IF bis zu .EL oder .EI.
.EL ELSE Alternative zu den Zeilen, die hinter .IF stehen.
.EI Ende der IF-Konstruktion.
.CO var1,var2 Übergabe von Labeln und Quelltext an nachgeladene Teile.
.MA makro (par1,par2) Makrodefinitionszeile.
.RT Ende der Makrodefinition.
...makro (par1,par2) Makroaufruf.
.LI lfn,dn,ba Senden von formatierten Listings (entspricht OPEN-Befehl).
.SY lfn,dn,ba Senden der formatierten Symboltabelle.
.ST Beendet die Assemblierung.
.DP t0,t1,t2,t3 Setzt die Tabulatoren aus dem Quelltext heraus.
Quickreferen:z Hypra-Ass
A 4000 Zeilenassembler Startadresse = $4000.
B 4000 4200 Erzeugt Basic-DATA-Zeilen im Bereich $4000 bis $41FF
C 4010 4200 4013
4000 4200
Verschieben eines Programmes mit Adreßumrechnung. Entspricht W- und V-Befehl.
D 4000 (4100) Disassembliert den Bereich von $4000 bis $4100
F findet Zeichenketten (F), absolute Adressen (FA), relative Sprünge (FR), Tabellen (FT), Zeropage-Adressen (FZ) und Immediate-Befehle (FI).
GO 4000 Startet Maschinenprogramm (ab $4000)
IO 1 Ein-/Ausgabegerät auf Datasette umstellen
K A000 (A100) Im angegebenen Bereich nach ASCII-Zeichen suchen.
L"name" (4000) Laden eines Programmes an die richtige (oder angegebene) Adresse
M 4000 (4100) Gibt den Inhalt des angegebenen Speicherbereichs als Hex-Byte und ASCII-Zeichen aus.
O 4000 4100 12 Füllt den angegebenen Bereich mit $12.
PO 5 Setzt Drucker-Geräteadresse auf 5
R Registerinhalte anzeigen
S"name" 4000 4500 Speichert ein Programm von $4000 bis $4FFF.
TW (4000) Einzelschrittmodus. Mit »J« können Unterprogramme in Echtzeit ausgeführt werden.
TB 4010 (05) Breakpoint setzen (nach dem 5. Durchlauf)
TQ 4000 Schnellschrittmodus. Springt beim Erreichen eines Breakpoints in die Registeranzeige.
TS 4000 4020 Arbeitet ein Programm ab $4000 in Echtzeit ab und springt beim Erreichen von $4020 in die Registeranzeige.
V 6000 6200 4000
4100 4200
Ändert alle absoluten Adressen $4000 bis $41FF, die sich auf den Bereich $6000 bis $6200 beziehen, auf den neuen Bereich $4000.
W 4000 4300 5000 Verschiebt den Speicherinhalt von $4000 bis $42FF nach $5000.
X Monitor verlassen.
# 49152 Dezimal umrechnen
$ 002B Vierstellige Hex-Zahl umrechnen.
% 01100100 Achtstellige Binärzahl umrechnen.
? 0344+5234 Addition oder Subtraktion zweier vierstelliger Hex-Zahlen.
= 4000 5000 Vergleicht den Speicherinhalt von $4000 bis $5000.
Z Ruft den Diskettenmonitor auf (falls implementiert). Dieser verfügt über folgende Befehle
R (12 01) Liest Track $12 Sektor $01. Fehlt die Angabe hinter »R«, wird der logisch nächste Sektor gelesen.
W (12 01) Schreibt Track $12 Sektor $01 auf Diskette. Fehlt die Angabe hinter »W«, werden die letzten Angaben von »R« benutzt.
M Zeigt den Pufferinhalt als Hex-Dump.
X Rücksprung zum Monitor.
F Weitere Diskettenbefehle initialisieren (falls implementiert). Sind die Befehle initialisiert, stehen folgende Befehle zur Verfügung.
M (07) Memory-Dump (Floppy-RAM/ROM) ausgeben.
V 6000 0400 Verschiebt einen 256-Byte-Block von $6000 ins Floppy-RAM nach $400.
@ Normale Diskettenbefehle senden
X Zurück in normalen Diskettenmonitor.
Ist die Erweiterung »Neues vom SMON« implementiert, stehen folgende Befehle zur Verfügung:
Z 4000 (4100) Gibt den Speicherinhalt von $4000 bis $40FF binär aus (ein Byte pro Zeile).
H 4000 (4100) Gibt den Speicherbereich von $4000 bis $40FF binär aus (drei Byte pro Zeile).
N 4000 (4100) Gibt den Speicherinhalt von $4000 bis $40FF im Bildschirmcode aus (32 Zeichen pro Zeile).
U 4000 (4100) Wie »N« aber 40 Zeichen pro Zeile. Änderungen sind nicht möglich.
E 4000 (4100) Füllt den Speicherbereich von $4000 bis $40FF mit $00.
Y 40 Verschiebt den SMON nach $4000.
Q 2000 Kopiert den Zeichensatz nach $2000.
J Bringt letzten Ausgabebefehl zurück.
Quickreferenz SMON. Die Klammern dürfen nicht mit eingegeben werden. Die Werte in den Klammern können, aber müssen nicht eingegeben werden.
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