Leserforum
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Video-Vorspann mit C 64?

Da ich neben dem Computer das Videofilmen als Hobby betreibe und meine Programmierkenntnisse noch unzureichend sind, suche ich ein fertiges Programm für die Erstellung von Filmtiteln (Laufschrift etc.). Das Programm sollte nach Möglichkeit etwas mehr bieten als die üblichen Standbilder, die mit Titelgeräten möglich sind. Wer hat ein solches Programm oder kennt eine hilfreiche Adresse?

Hans Ryber

C 64-Programme auf CBM 4032?

Ich möchte aus beruflichen Gründen ein mit dem C 64 entwickeltes, längeres Basic-Programm auf einen CBM 4032-Computer übertragen (per Datasette). Das Programm kann mit dem CBM zwar geladen werden, es ist danach aber scheinbar verschwunden. Nach »RUN« meldet sich der Computer sofort mit »Ready«. Auch der LIST-Befehl hat keine Wirkung. Wer kann mir helfen, das Programm einwandfrei übertragen zu bekommen?

Manfred Fries

CP/M für Commodore 64?

Ich habe einige Fragen zum CP/M-Betriebssystem für den C 64:

  1. Wo gibt es CP/M-Anwendersoftware oder Programmiersprachen (M-Basic, Fortran) im Format der 1541?
  2. Wer hat Erfahrungen mit der Übertragung von CP/M-Software anderer Computerauf das 1541-Format?
  3. Wie kann man den Diskettenzugriff unter CP/M beschleunigen (Hardware-Lösung)?
  4. Gibt es Möglichkeiten der 80-Zeichen-Darstellung unter CP/M 2.2?

Helmut Roessel

Hardcopy für Seikosha GP 700?

Ich besitze einen C 64 und einen Farbdrucker Seikosha GP 700 VC. Wer hat ein Hardcopy-Programm für den Seikosha, mit dem man farbige Grafiken von bekannten Malprogrammen (zum Beispiel Koalapainter oder Blazing Paddles) ausdrucken kann? Wer hat eine Basic-Erweiterung für hochauflösende Grafik mit diesem Drucker geschrieben?

Außerdem kann ich die deutschen Umlaute des Star-Texters mit meinem Seikosha nicht ausdrucken. Es erscheinen lediglich einige Commodore-Grafikzeichen. Wer weiß Rat?

Patrick Linggi

Kurzwelle und C 64

Kann ich mit Hilfe des C 64 Kurzwellen-Fernschreibsendungen aufnehmen und auswerten?

Holger Jöhnck, Ausgabe 11/85

Generell besteht von der Technik des C 64 her kein Problem, Fernschreibsendungen auf Kurzwelle aufzunehmen und über ein geeignetes Modem mit dem C 64 auszuwerten. Das Problem liegt in der Rechtslage.

(1) Fernmeldeanlagengesetz (FAG) Zitat: »Das Recht, Fernmeldeanlagen zu errichten und zu betreiben, steht ausschließlich der Bundesrepublik zu. Auszuüben hat dieses Recht die Deutsche Bundespost«.

Die Befugnis, Fernmeldeanlagen zu errichten und zu betreiben, kann die Bundespost mittels einer Genehmigung und entsprechender Bedingungen an Privatpersonen verleihen (Beispiele: Telefon, Fernschreiber, Rundfunk- Fernsehempfänger, Stationen des Amateurfunkdienstes).

(2) Der Empfang von Sendungen, die nicht Rundfunk sind, ist unzulässig (siehe hierzu Absatz 4 der allgemeinen Genehmigungsurkunde für Fernseh-Rundfunkempfangsanlagen).

(3) Für den genehmigten Rundfunk-Fernsehempfang sind nur solche Geräte zugelassen, die eine entsprechende FTZ-Nummer haben und damit eine allgemeine Betriebserlaubnis.

(4) Die Teilnahme an den Informationsdiensten der Presseagenturen wird durch einen Vertrag zwischen dem betreffenden Dienst und dem Benutzer geregelt, wie das auch beim Bezug von regelmäßig erscheinenden Druckerzeugnissen der Fall ist.

Für die Errichtung und den Betrieb einer Funkfernschreibempfangsanlage ist aber wieder die Post zuständig. Es ist nicht zu erwarten, daß ein Genehmigungsantrag bei ungenügender Begründung (kein geschäftliches, sondern rein privates Interesse) Aussicht auf Erfolg hat.

(5) Für alle, die sich dennoch daran wagen wollen: Für die Verwendung des C 64 als Fernschreibgerät sind verschiedene Programme auf dem Markt, die teils als Hardware (EPROM), teils auf Disketten erhältlich sind. Die Preise bewegen sich um die 100 Mark. Nähere Auskünfte erhalten Sie im Fachhandel. Dazu kommt natürlich noch das unbedingt erforderliche Modem. Es gibt auch hier verschiedene Angebote des Fachhandels, die sich je nach gebotenem Komfort zwischen 400 und 1700 Mark bewegen.

Außerdem ist ein spezielles Funkempfangsgerät nötig. Der Rundfunkempfänger mit Kurzwellenteil reicht nicht.

Dipl.Phys. Horst W. Schnautz

Info Händlernachweis Software:

  • Fa. Peter Walter, An der Ziegelei 1, 3100 Celle
  • Fa. Hellmut Landolt, Wingertstr. 112, 6457 Maintal 1

Händlernachweis Hardware:

  • Fa. Richter & Co., Alemannstr. 17-19, 3000 Hannover 1
  • Fa. Weberruss Elektronik GmbH, Alte Holzhäuser Str. 3, 7336 Uhingen
  • Fa. Walter J. Schorr KG, Albusstr. 18, 6000 Frankfurt 1

SpeedDos mit der 1571?

Ich möchte später auf den C 128 umsteigen, aber bereits jetzt die neue 1571-Floppy an meinem C 64 betreiben. Kann ich SpeedDos, TurboAccess oder Prologic Dos der 1571 weiter verwenden?

Arthur Tews

Kurz und bündig: nein. Nur das im 64’er-Magazin veröffentlichte »Hypra Load« läuft ohne Änderungen auch mit der 1571.

Probleme mit CP/M-Modul?

Ich besitze einen C 64 mit Floppy-Laufwerk 1541 und ein CP/M-Modul. Das Modul funktioniert einwandfrei, wenn es direkt angeschlossen wird. Wenn ich aber das CP/M-Modul über eine Erweiterungsplatine anschließe, bekomme ich Schwierigkeiten. Das Booten des CP/M-Systems ist dann unmöglich, das System stürzt meist mitten im Ladevorgang, bei sehr viel Glück auch erst nach dem Laden, aber jedenfalls vollständig ab. Auf dem C 64 meines Vaters läuft CP/M sowieso unter gar keinen Umständen. Wie kann man diesen Fehler beheben?

Alain Pinehemail

Das CP/M-Modul ist mit einigen »stromfressenden« Bausteinen bestückt. Da die C 64-Netzteile durchweg sehr knapp dimensioniert sind, kann man schon von Glück reden, wenn man CP/M überhaupt zum Laufen bekommt (bei uns in der Redaktion haben wir das CP/M-Modul vor eineinhalb Jahren auf fünf verschiedenen C 64 nicht gestartet bekommen). Wenn Ihr Modul also ohne andere Erweiterungen funktioniert, dann gehören Sie bereits zum Kreis der vom Schicksal begünstigten. Die einzig denkbare Abhilfe bei Fehlfunktion wäre ein stärkeres Netzteil, eventuell tut’s auch schon ein anderer Spannungsregler.

Grafikflimmern beim C 128?

Unabhängig voneinander tippten ein Bekannter und ich das Listing »80-Zeichen-Grafik für den C128« aus der Ausgabe 12/85 ab. Es ergibt sich jedoch das folgende Problem: Wenn der Bildschirm auf Grafik umgeschaltet wird, so bleibt rechts am Rand ein beständig flimmernder Streifen zurück. Dieser Effekt tritt bei uns beiden genau gleichartig auf, wir halten es jedoch wegen des getrennten Abtippens für ausgeschlossen, daß uns beiden derselbe Fehler unterlaufen ist. Auch ein Hardwarefehler dürfte auszuschließen sein, da wir das Programm auf zwei verschiedenen Geräten ausprobiert haben.

Michael Hensche

Das Problem ist uns auch erst seit kurzer Zeit bekannt, da der C 128, mit dem wir die 80-Zeichen-Grafik getestet hatten, diesen mysteriösen, flimmernden Streifen nicht aufwies. Dieser Effekt ist bei Commodore offenbar ebenfalls kaum bekannt, jedenfalls war in Frankfurt keine verbindliche Auskunft dazu zu bekommen. Erst ein Treffen mit Eduard Maczejka und Thomas Giger, beide von Commodore Österreich, brachte Licht ins Dunkel dieser Angelegenheit: Commodore baut zwei unterschiedliche Versionen des 80-Zeichen-Video-Chips in den C 128 ein! Bei der einen Version müssen die drei untersten Bits von Register 25 des VDC gelöscht sein, bei der anderen müssen diese Bits gerade gesetzt sein, um den merkwürdigen Kräuseleffekt zu vermeiden.

Elan für C 64?

  1. Gibt es einen Elan-Compiler für den C 64?
  2. Wozu dienen die ROM-Routinen UNLISTEN, UNTALK, TALK und LISTEN? Welchen Einfluß haben sie auf das Floppy-Laufwerk?

Hartmut Kuehn

  1. Elan ist für Mikrocomputer nur unter dem Betriebssystem Eumel verfügbar, das es wiederum bisher nur für die Sharp MZ-700/800-Serie gibt. Da auch das Eumel/Elan-Source-Listing im 8-Bit-Bereich nur für den Z80-Prozessor verfügbar ist, ist eine Installierung dieses Betriebssystems auf dem C 64 völlig aussichtslos.
  2. Diese Routinen dienen der Kommunikation zwischen C 64 und Peripheriegeräten, die über den seriellen Bus angeschlossen sind. LISTEN fordert ein über die Gerätenummer identifiziertes Gerät zum Beispiel dazu auf, jetzt auf Daten vom C 64 zu warten. Alle anderen eventuell am seriellen Bus angeschlossenen Geräte wissen danach, daß sie nicht gemeint sind und warten einfach solange, bis UNLISTEN gesendet wird. TALK und UNTALK sind die entsprechenden Routinen für die andere Richtung. TALK fordert ein Gerät auf, Daten zu senden, während UNTALK den seriellen Bus wieder freigibt. Der Programmierer braucht sich in der Regel nicht mit diesen Feinheiten beschäftigen, da die für den ordentlichen Datenfluß notwendigen Operationen von hierarchisch höheren Betriebssystemroutinen wie LOAD oder SAVE automatisch ausgeführt werden.

SFD 1001 am C 128?

Ist es möglich, ein Diskettenlaufwerk SFD 1001 von Commodore an den C 128 anzuschließen?

Klaus Säkel

Ja, aber genau wie beim C 64 nur mit einem IEEE-Interface.

Auflisten von VERIFY-Unterschieden

Gibt es eine Möglichkeit, bei VERIFY diejenige Basic-Zeile aufzulisten, die den Fehler verursacht hat, um somit das Programm korrigieren zu können?

Edith Wehrle, Ausgabe 9/85

Eine Auflistung dieser Unterschiede im Klartext (sprich: als Basic-Zeile) ist so ohne weiteres nicht möglich. In vielen Fällen wäre auch nur Unsinn auf dem Bildschirm zu sehen. Allerdings ist es ja in der Regel auch gar nicht nötig, die den Fehler verursachende Zeile aufgelistet zu bekommen. Normalerweise führt man ein VERIFY nach dem Speichern eines Programms aus. Entdeckt der Computer dabei einen Fehler, so gibt er einen VERIFY-Error aus. Das fehlerfreie Programm befindet sich ja aber zu diesem Zeitpunkt noch im Speicher und muß lediglich nochmals gespeichert werden, um den Fehler zu korrigieren. Tritt danach aber wieder ein VERIFY-Error auf, dann könnte die Diskette oder Datasette schadhaft sein. In diesem Fall verwenden Sie einfach eine neue Diskette/Kassette, um Ihr Programm nochmals zu speichern.

Christoph Weidemann

Schäden durch Floppy-Beschleuniger?

  1. Schaden Floppy-Beschleuniger der Mechanik des Laufwerkes 1541? Wenn ja, wieviel stärker ist die Belastung mit Speed Dos Plus und mit Prologic Dos?
  2. Muß die 1541-Floppy waagerecht aufgestellt werden, oder ist es auch möglich, sie senkrecht auf die Seite zu stellen?

Mario Veith

  1. Durch die sogenannten Floppy-Beschleuniger wird ja nicht etwa die Drehzahl der Floppy erhöht, sondern nur die Übertragungsgeschwindigkeit über den seriellen Bus. Mechanische Schäden sind also nicht zu befürchten.
  2. Die 1541-Floppy ist für waagerechten Betrieb konzipiert und sollte auch nur so betrieben werden.

Reset-Schutz per Basic-Programm?

Ist es möglich, in einem Basic-Programm einen Reset-Schutz einzubauen?

Christoph von Treek

Probleme mit C 128

Als neuer Besitzer eines C128 bin ich auf zwei Probleme gestoßen, bei denen ich vermute, daß mein C 128 nicht ganz in Ordnung sein könnte:

  1. Die programmierte Umschaltung auf die DIN-Tastatur mittels »POKE 1,0« (siehe Handbuch, Kapitel4.1, Seite 2) klappt bei mir nicht.
  2. Zeichne ich im hochauflösenden Grafikmodus zum Beispiel zwei Kreise in einer bestimmten Farbe und verbinde diese dann mit einer Linie in einer anderen Farbe, so werden diese verschiedenen Farben nicht voneinander getrennt, sondern es wird gleich das ganze Umfeld der Schnittstelle neu eingefärbt. Was kann ich dagegen tun?

Oliver Hobert

Zunächst eine gute Nachricht: Ihr C 128 ist, zumindest was die beschriebenen Symptome angeht, völlig in Ordnung.

  1. Versuchen Sie die Umschaltung mit »POKE 0, PEEK(0) AND 64 : POKE 1,0«.
  2. Dieser Effekt hat eine verblüffend einfache Ursache: Im hochauflösenden Grafikmodus kann der C 128 wohl einzelne Grafikpunkte setzen oder löschen, es ist jedoch nicht möglich, jedem Punkt eine individuelle Farbe zu geben. Die Farbgebung im Hochauflösungs-Modus entspricht haargenau derjenigen im Textmodus, das heißt, es kann jede Zeichenposition (25 x 40 Positionen auf dem Bildschirm) eine Farbe bekommen. Mit anderen Worten: Die gewählte Farbe kann nicht punktweise, sondern nur pro 8 x 8-Punkte-Bereich (eben gerade eine Zeichenposition) frei gewählt werden. Innerhalb einer 8 x 8-Zeichen-Matrix haben immer alle 64 Grafikpunkte die gleiche Farbe.

Ihr spezielles Problem läßt sich nur durch Verwendung des Multicolor-Modus lösen. In diesem Vielfarbenmodus kann jeder einzelne Grafikpunkt eine von vier möglichen Farben haben. Allerdings ist die Auflösung in diesem Modus mit 160 x 200 Punkten nur noch halb so groß wie im hochauflösenden Grafikmodus.

Wo gibt's das CP/M-Modul?

Wie heißt die Firma, die das CP/M-Modul für den C 64 herstellt, und wo gibt es Informationen über CP/M auf dem C 64?

Udo Fluchs

Das CP/M-Modul wurde von Commodore selbst hergestellt und einschließlich dem CP/M-Betriebssystem für den C 64 vertrieben. Die Produktion wurde allerdings schon vor geraumer Zeit wieder eingestellt. Sie können das CP/M-Modul also höchstens noch gebraucht (per Kleinanzeige?) kaufen. Eine wahre Fundgrube für den CP/M-interessierten C 64-Besitzer stellt das Buch »Programmieren unter CP/M mit dem Commodore 64« dar. Das Buch enthält eine Fülle von Tips, Tricks und kurzen Programmen, um CP/M auf dem C 64 zu verbessern. Die Anpassung von CP/M-Software an die speziellen Bedürfnisse des C 64-Anwenders nimmt ebenfalls breiten Raum ein. Das Besondere an dem Buch ist aber eine Anleitung zum Selbstbau einer CP/M-Karte für den C 64 einschließlich Schaltplan, Platinenlayout und Listing aller notwendigen Hilfsprogramme.

Info: Prof. Dr. Wolf-Jürgen Becker, Miloslav Folprecht: Programmieren unter CP/M mit dem C 64, 280 Seiten, Preis 52 Mark, Markt&Technik Verlag AG, Hans-Pinsel-Str. 2, 8013 Haar bei München

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