Warum…

sieht die 64’er diesmal im Innern ganz anders aus als sonst?
Aus den Umfragen der Vergangenheit wissen wir, was einem Großteil unserer Leser in bezug auf die optische Gestaltung der 64’er gefällt, beziehungsweise zu dem damaligen Zeitpunkt gefallen hat. Aus diesem Wissen heraus haben wir mehrere Entwürfe für das zukünftige Aussehen der 64’er angefertigt und verschiedenen Lesergruppen zur Stellungnahme vorgelegt. Was dabei gut ankam, sehen Sie auf den folgenden Seiten. Wir hoffen, daß es Ihnen allen gefällt und daß Sie uns Ihre Meinung dazu schreiben — egal ob Kritik, Zustimmung, Ablehnung oder weitere Anregungen. Wir freuen uns über jede Zuschrift.
Wir verfolgen mit dieser neuen Gestaltung noch einen weiteren Zweck: Wir sparen Platz. Mit anderen Worten heißt das, daß wir mit der gleichen Seitenzahl mehr Informationen unterbringen. Das heißt für Sie, unsere Leser, daß Sie gleichviel oder sogar mehr wertvolle Informationen bekommen und zwar zum gleichen Preis. Denn auch wir bleiben von Kostensteigerungen nicht verschont.
Mit dieser Maßnahme haben wir in Ihrem Interesse zwei Dinge erreicht: Wir müssen in nächster Zeit entweder keine Preiserhöhung vornehmen oder falls es später wirklich einmal sein muß, wird diese niedriger ausfallen.
Doch nun zu einem anderen Punkt: Überall liest und hört man, daß Commodore Probleme hat. Die wildesten Gerüchte kommen in Umlauf — und das Schlimmste: Es wird nicht nur daran geglaubt, sondern die Gerüchte vermehren sich auch noch. Dies war für uns der Anlaß, mit dem wichtigsten Commodore-Mann in Europa, Harald Speyer, Vice President Europe Commodore International, zu sprechen. Wie er die Lage beurteilt, wie er die Zukunft von Commodore sieht, was an den Gerüchten wahr ist und was nicht, lesen Sie auf den nächsten Seiten. Ich möchte betonen, daß wir nicht das Sprachrohr von Commodore sind, daß wir es aber als unsere Pflicht ansehen, Commodore einmal Gelegenheit zu geben, zu den ganzen Gerüchten der letzten Zeit, zu den sicherlich vorhandenen Problemen, aber auch zur Zukunft von Commodore Stellung zu nehmen.
Michael Scharfenberger, Chefredakteur